Die Weide


Seit 2008 haben unsere Kühe das Glück auf einer Kurzrasenvollweide zu grasen. Von März bis November ist unser Fleckvieh draußen. Damit die Kühe rundum glücklich sind und das    Fruchtbarkeitsmanagement stimmt, ist ein Stier bei den Ladys dabei. Die Weideform kommt der artgerechten Tierhaltung von Kühen am Nächsten, sie bietet aber auch andere Vorteile. So beeinflusst sie die Qualitätsmerkmale von Milch und Fleisch positiv.  Bei Weidemilch sinken die gesättigten Fettsäuren und die

einfach ungesättigten Fettsäuren steigen wie z.B.: die wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Auch die Farbe von Fett und Milch verändert sich, sie wird gelblicher. Dies passiert durch den hohen Karotingehalt in den Weidepflanzen. Ein weiterer Vorteil: Weidebutter ist streichfähiger da der Siedepunkt von Weidemilch geringer ist.

Weidepflanzenbstand:

Ein guter Pflanzenbestand ist wichtig für den Erfolg der Weidehaltung. Wichtiger Grundsatz ist die Förderung von Futtergräsern. In unseren Breiten sind dies das Weidenrispengras, das englische Raygras und der Weißklee. Voraussetzung für intensive Weidenutzung ist aber ein guter und gesunder Boden. Er muss starke Aktivitäten der Organismen aufweisen, damit die Pflanzen ausreichend ernährt werden können. Durch zu starke Beweidung müssen die Gräser Spezialisten ausbilden die schnell nachwachsen und eine optimale Grasnarbe ohne Lücken ergeben. Auf Dauerweideflächen kommen Gräser oft nicht zum Blühen daher bedarf es Gräser die sich anders verjüngen.

 

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